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Verein Kunst und Kirchenbau (K.u.K)

– Reisen zur Kunst des Mittelalters –

 

 

Wir haben unser Programm 2021 umgestellt! 

Wir tragen damit der erneuten Verschärfung der Corona-Pandemie wegen der Verbreitung der mutierten Varianten Rechnung, haben aber auch die Impfpläne vor Augen, die eine Perspektive bieten.
Wir sehen nun vor, im August wieder mit Ausflügen vor Ort zu starten. Um nicht so lange auf ein Wiedersehen warten zu müssen, haben wir für den Zeitraum März bis Juni ein 2D-Programm auf die Beine gestellt.
 

 

 
 

Anlässlich der Studienreise in die Auvergne 2018 befassten wir uns in der Abtei Saint-André in Lavaudieu eingehend mit dieser allegorischen Darstellung der Schwarzen Pest. Die Coronavirus-Pandemie verschafft diesem Fresko von 1315/55 eine unerwartete und traurige Aktualität.
Der Vorstand K.u.K. wünscht allen Mitgliedern und Interessierten von Herzen alles Gute - häbet nech Sorg!
 

März bis Juni 2021 – online

Abend-Referate 'zum Dessert':
K.u.K.-Häppchen in Form kurzer Video-Vorträge mit Diskussion

 
Die insgesamt 11 Häppchen, die wir auf dem Programm haben, bestehen jeweils aus einem Kurzvortrag von 20 Minuten, an die sich eine gemeinsame Diskussion anschliesst.
Als Inhalt haben wir uns folgende Themen ausgesucht:
In der Ostschweiz entstanden im 18. Jh. herrschaftliche Wohnhäuser mit reich gestalteten Stuckdecken, auf denen nicht nur Jahreszeiten und Erdteile dargestellt wurden, sondern auch viele weitere religiöse und politische Themen. In zwei Kurzvorträgen entführen wir Sie in diese Welt.
Die Architektur in mittelalterlichen Städten sagt uns viel darüber aus, wer alles in einer Stadt lebte, wer in welchem Stadtteil wohnte und wie die Gesellschaft in einer Stadt zusammenlebte. In drei Kurzvorträgen zeigen wir das an ausgewählten Beispielen verschiedener Städte.
Im Engadin sind Hausfassaden zu bewundern, auf denen sich in Bild und Text sowohl christliche wie nicht-christliche Themen finden, religiöse Themen ebenso wie Alltags-Themen. In drei Kurzvorträgen nehmen wir sie mit auf eine Reise zu den kunstvoll verzierten traditionellen Engadiner Häusern.
Während im Mittelalter Glaube und Wissen untrennbar verbunden waren und die Kirche bestimmte, was man wissen sollte, lösten sich im ausgehenden Mitttelalter und in der frühen Neuzeit Wissen und Glaube voneinander. In drei Kurzvorträgen zeichnen wir diese Entwicklung nach.
Zu diesen Abend-Referaten sind Sie auch dann herzlich eingeladen, wenn Sie unseren Versand mit dem Detailprogramm und den Links zu den Vorträgen nicht erhalten haben. In diesem Fall bitten wir Sie, uns eine E-Mail zu schreiben, damit wir Ihnen das Detailprogramm zustellen können.
 

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Sa 14. August 2021

   

Leben und Sterben in Luzern

Jesuitenkirche, Franziskanerkirche und Totentanz 
 
Wir besuchen zwei bedeutende Kirchenbauten aus Gotik und Barock, thematisieren die unterschiedlichen Rollen und Selbstverständnisse der Jesuiten und Franziskaner und lassen uns in Form des Totentanzes einen Spiegel der barocken Stände- und Weltordnung vorführen.
Die 1666-1681 erbaute Jesuitenkirche ist einer der wichtigsten Barockbauten der Schweiz. Exemplarisch zeigt er als lichtdurchfluteter Wandpfeilerbau die typisch jesuitische Baukunst und die Fokussierung auf das Altarsakrament.
Die Franziskanerkirche geht auf die 1270-1280 erbaute Bettelordenskirche zurück, die später mehrfach umgebaut und erweitert wurde und eine bemerkenswerte barocke Ausstattung enthält. Ihre Antoniuskapelle ziert ein gotisches Netzgewölbe mit reicher Mariensymbolik in barockem Stuck. Der 1737 ausgestellte Katakombenheilige Zölestin bildet den Übergang zum Thema der Präsenz des Todes im Leben.
Drastisch veranschaulichen dies die Totentänze im Regierungsgebäude und auf der Spreuerbrücke, beide aus dem zweiten Jahrzehnt des 17. Jh. 
 
 
 
 
 
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Fr 24. – Do 30. September 2021
optional bis Sa 02. Oktober 2021 
 

Romanische Kirchen am Golf von Neapel

Fresken, Kanzeln und Osterleuchten in Kampanien
– Studienreise –  
Die hervorragend erhaltene Ausmalung der Kirche Sant' Angelo in Formis aus dem ausgehenden 11. Jh. und die Krypta der Kathedrale von Anagni mit umfangreichen Fresken um 1200 erschliessen beide ein mittelalterliches Universum. Das Mysterium der Osternacht offenbaren die in grosser Zahl erhaltenen und reich dekorierten romanischen Kanzeln, Osterleuchter und Exultet-Rollen, z.B. in Gaeta, Ravello und Salerno. Neben weiteren romanischen Kirchen wie Caserta Vecchia besuchen wir auch frühchristliche Highlights, z.B. Capua (u.a. ein Mithräum), Cimitile und die Katakomben von Neapel mit frühesten bildlichen Darstellungen des Christentums.
 
 
 
 
 
 
 

Nächste Veranstaltungen


 
März bis Juni 2021 
Abend-Referate 'zum Dessert':
K.u.K.-Häppchen in Form kurzer Video-Vorträge mit Diskussion
 
 

 

 
 

Sa 14. August 2021 
Leben und Sterben in Luzern
Jesuitenkirche, Franziskanerkirche und Totentanz
 
 
 
 

 

 

 
 

 
Fr 24. September 2021 – Do 30. September 2021 (optional Sa 02. Oktober 2021)
Romanische Kirchen am Golf von Neapel
Fresken, Kanzeln und Osterleuchten in Kampanien
 
 
 

 
Sa 23. Oktober 2021 
Die Abteikirche in Payerne
 
 
 
 
 

 
Di 16. November 2021    
Generalversammlung K.u.K.
mit öffentlichem Vortrag von Moritz Flury:
"Das Heilige Grab: Mythos und Geschichte, Original und Kopie "
 
 
 

Verein Kunst und Kirchenbau (K.u.K.) | Postfach | CH – 3001 Bern | eMail: K-u-K@hispeed.ch  | 28.02.2021