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Verein Kunst und Kirchenbau (K.u.K)

– Reisen zur Kunst des Mittelalters –

 

 

Coronavirus

Anlässlich der Studienreise in die Auvergne 2018 befassten wir uns in der Abtei Saint-André in Lavaudieu eingehend mit dieser allegorischen Darstellung der Schwarzen Pest
Die Coronavirus-Pandemie verschafft diesem Fresko von 1315/55 eine unerwartete und traurige Aktualität.

 

Der Vorstand K.u.K. wünscht allen Mitgliedern und Interessierten von Herzen alles Gute - häbet nech Sorg!
 

Im ersten Halbjahr 2020 fanden keine Veranstaltungen, Ausflüge und Reisen statt; der Ausflug nach Konstanz und die Studienreise an den Golf von Neapel sind auf 2021 verschoben. Der für diesen Juli geplante Ausflug nach Payerne kann nicht stattfinden, da das Musée Abbatiale keine Führungen durch Dritte mehr zulassen will. Ob wir im zweiten Halbjahr 2020 den Ausflug nach Luzern durchführen werden, entscheiden wir abhängig von der Entwicklung der Coronavirus-Pandemie später im Jahr. .

 

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Sa 17. Oktober 2020

 

Leben und Sterben in Luzern

Jesuitenkirche, Franziskanerkirche und Totentanz 
 
Wir besuchen zwei bedeutende Kirchenbauten aus Gotik und Barock, thematisieren die unterschiedlichen Rollen und Selbstverständnisse der Jesuiten und Franziskaner und lassen uns in Form des Totentanzes einen Spiegel der barocken Stände- und Weltordnung vorführen.
Die 1666-1681 erbaute Jesuitenkirche ist einer der wichtigsten Barockbauten der Schweiz. Exemplarisch zeigt er als lichtdurchfluteter Wandpfeilerbau die typisch jesuitische Baukunst und die Fokussierung auf das Altarsakrament.
Die Franziskanerkirche geht auf die 1270-1280 erbaute Bettelordenskirche zurück, die später mehrfach umgebaut und erweitert wurde und eine bemerkenswerte barocke Ausstattung enthält. Ihre Antoniuskapelle ziert ein gotisches Netzgewölbe mit reicher Mariensymbolik in barockem Stuck. Der 1737 ausgestellte Katakombenheilige Zölestin bildet den Übergang zum Thema der Präsenz des Todes im Leben.
Drastisch veranschaulichen dies die Totentänze im Regierungsgebäude und auf der Spreuerbrücke, beide aus dem zweiten Jahrzehnt des 17. Jh. 
 
 
 
 
 
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Sa 27. März 2021  

 

Mittelalterliches Konstanz

Münster, Haus zur Kunkel, Archäologisches Landesmuseum

Konstanz stellt eine Schatzkiste mittelalterlicher Stadtgeschichte dar. Das ursprünglich romanische Münster birgt in der ottonischen Mauritius-Rotunde einen Nachbau des Heiligen Grabes (um 1260), der ein Zentrum mittelalterlicher Pilgerfahrten war.
Neben diesem frömmigkeitsgeschichtlichen Kleinod besichtigen wir unter anderem die berühmten Konstanzer Goldscheiben (ab 11. Jh.) und die romanischen Malereien im Dachstuhl.
Im Haus zur Kunkel haben sich profane Wandmalereien (um 1300) erhalten, die den Kampf von Tugenden und Laster, Szenen aus Wolfram von Eschenbachs Parzival sowie die Arbeit der Leinenweber zeigen.
Das archäologische Landesmuseum schliesslich verschafft einen schönen Ein¬blick ins mittelalterliche Leben und in die Mittelalterarchäologie.
 
 
 
 

Nächste Veranstaltungen


 
Sa 25. Juli 2020
Die Abteikirche von Payerne
– Halbtagesausflug –

 

– ABGESAGT – 

 
 

Sa 17. Oktober 2020 
Leben und Sterben in Luzern 
- Jesuitenkirche, Franziskanerkirche und Totentanz -
 

 

 

 

 
 

 
Sa 27. März 2021  
Mittelalterliches Konstanz
Münster, Haus zur Kunkel, Archäologisches Landesmuseum  
 
 
 

 
Di. 04. Mai 2021
Generalversammlung K.u.K. 2020/21
mit Abendvortrag von Moritz Flury
"Das Heilige Grab: Mythos und Geschichte, Orginal und Kopie"
anschliessend Apéro
 
 

 
Fr 24. September 2021 – Do 30. September 2021 (optional Sa 02. Oktober 2021)    
Romanische Kirchen am Golf von Neapel
Fresken, Kanzeln und Osterleuchten in Kampanien 
 
 
 

Verein Kunst und Kirchenbau (K.u.K.) | Postfach | CH – 3001 Bern | eMail: K-u-K@hispeed.ch  | 04.07.2020